Technologiegestütztes Prüfen

Beschreibung der Arbeitsgruppe

Die Corona-Krise hat viele Hochschulen vor die Herausforderung gestellt, technologiestützte Prüfungen einzusetzen. Einige Hochschulen verwendeten bereits verschiedenste elektronische Prüfungsformate schon davor und hatten diesbezüglich einen Startvorteil, mussten aber dennoch einige Anpassungen aufgrund der geänderten Umstände – beispielsweise die Umstellung von elektronischen Prüfungen vor Ort auf elektronische Prüfungen Online – durchführen.

Andere Hochschulen mussten Prüfungssysteme zur Abhaltung von elektronischen Prüfungen erst etablieren, Kapazitäten in Form von zusätzlichem Personal, Hardware/Software, etc. beschaffen und aufstocken bzw. die Rahmenbedingungen (z. B. Anpassung der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen) setzen. Zudem mussten viele Lehrende im Umgang mit den jeweiligen Prüfungssystemen geschult werden.

Es ist zu erwarten, dass diese technologiegestützte Prüfungsformen an vielen Hochschulen als Service bestehen bleiben. Damit einher geht auch eine stetige Weiterentwicklung, wie beispielsweise die Umsetzung von kompetenzorientierten elektronischen Prüfungsformaten, Weiterentwicklung von Prüfungswerkzeugen, Proctoring-Lösungen, etc.

Die AG technologiegestütztes (kompetenzorientiertes) Prüfen hat das Ziel, hochschulübergreifenden Austausch und Vernetzung zu diesen Themen zu etablieren. Die Schwerpunktthemen werden von den Teilnehmer*innen der AG eingebracht und in Form eines White Papers dokumentiert. Beispielsweise können folgende Bereiche behandelt werden:

  • Kompetenzorientierung in elektronischen Prüfungsumgebungen
  • Best Practice, Status Quo und Weiterentwicklungen von elektronischen Prüfungsformen an den jeweiligen Hochschulen
  • Berücksichtigung rechtlicher Aspekte und Prüfungsordnungen
  • Proctoring-Lösungen
  • Schulungs- und Supportkonzepte

Die Leitung der Arbeitsgruppe übernimmt die FH Oberösterreich (Anton Tremetzberger, TOP Lehre – Zentrum für Hochschuldidaktik und E-Learning).

Der Verein Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma) unterstützt diese Arbeitsgruppe. Interessierte können sich zwecks Teilnahme direkt an fnma () wenden.

Zeitrahmen und Austausch

Die AG wird im Dezember 2021 bzw. spätestens im Jänner 2022 mit einem Kick-Off-Meeting (wahrscheinlich online) gestartet. Dabei werden die Schwerpunktthemen festgelegt. Weitere Meetings werden in Absprache mit den Teilnehmer*innen Online, bzw. auch in Präsenz durchgeführt. Geplant ist, dass sich die AG in regelmäßigen Abständen in Online-Meetings trifft. Diese werden in Absprache mit den einzelnen AG-Teilnehmer:innen vereinbart.

Die Laufzeit der AG ist zumindest ein Jahr – Empfehlung ist, diese zumindest bis Beginn Sommer 2023 aktiv laufen zu lassen, um genügend Zeit für die Erstellung des Whitepapers zu haben.

Dokumentation und Endergebnis

Die Endergebnisse werden in Form eines White Papers dokumentiert.